IT-Nutzungsordnung
 

Regeln für die Computernutzung an unserer Schule

 Allgemeines  

Der Computer in der Schule darf nur als Lernmittel verwendet werden. Spiele oder Musik nur zur Unterhaltung sind verboten. Es muss immer eine Aufsichtsperson in der Nähe sein, wenn man den Computer nutzt.

 Schutz der Geräte

Das Gerät und die Programme dürfen nur so bedient werden, wie der Lehrer oder die Aufsichtsperson es angibt.

Störungen oder Schäden sind sofort der Aufsichtsperson zu melden.

Wer absichtlich Schäden verursacht, muss diese ersetzen.

Essen und Trinken sind während der Nutzung der Schulcomputer verboten.

 
Anmeldung an den Computern

Die Nutzung der Computer und des Internets ist ohne individuelles Passwort möglich. Zur Nutzung des „Antolin“- und „Zahlenzorro“-Programms ist eine individuelle Anmeldung mit Benutzernamen und Passwort erforderlich. Bei den Lernprogrammen „Oriolus“ und „Lernwerkstatt“ ist die Anmeldung mit Klasse und Namen nötig. Es ist nicht gestattet, sich mit einem fremden Namen einzuloggen oder ein fremdes Passwort zu benutzen.

Nach Beendigung der Nutzung muss man sich abmelden.

 
Eingriffe in die Hard- und Softwareinstallation

Manipulationen der Installationen von Hardware und Software sind nicht erlaubt, auch keine Veränderungen des Netzwerks.

Fremdgeräte, z.B. USB-Sticks oder persönliche Notebooks, können nicht angeschlossen werden.

Unnötiges Datenaufkommen durch Laden großer Dateien (etwa Filme) aus dem Internet ist zu vermeiden.

Die Schule ist berechtigt, die abgelegten Daten der Schüler zu löschen.

 

Verbotene Nutzung

Es ist verboten jugendgefährdende Inhalte, z.B. gewaltverherrlichende Videos, pornografische Bilder u.Ä., aufzurufen. Werden solche Inhalte versehentlich aufgerufen, muss man die Anwendung schließen und es der Aufsichtsperson melden.

Verboten ist auch die Nutzung von Online-Tauschbörsen.


Protokollierung des Datenverkehrs

Die Schule darf den Datenverkehr speichern und kontrollieren. Die Daten werden spätestens nach einem Halben Jahr gelöscht. Das Recht zur stichprobenartigen Einsicht in das Protokoll hat der Schulleiter bzw. eine von ihm beauftragte Person.

 
Nutzung von Informationen aus dem Internet

Die Nutzung der EDV-Einrichtungen und des Internets ist nur im Unterricht und in der Vorviertelstunde zu unterrichtlichen Zwecken zulässig. Die Nutzung zu privaten Zwecken ist nicht gestattet. Die Schule ist nicht für fremde Inhalte, die über das Internet abgerufen werden, verantwortlich. Das Herunterladen von Anwendungen ist nur mit Einwilligung zulässig.

Im Namen der Schule darf kein Vertrag gemacht werden und auch keine kostenpflichtigen Dienste im Internet benutzt werden. Das Urheberrecht muss beachtet werden.

 
Zuständigkeiten

1.Verantwortlichkeit der Schulleitung

Die Schulleitung ist dafür verantwortlich, eine Nutzungsordnung entsprechen dem in der jeweiligen Schulordnung vorgesehenen Verfahren aufzustellen. Sie hat den Systembetreuer, den Webmaster, die Lehrkräfte wie auch

aufsichtführende Personen über die Geltung der Nutzungsordnung zu informieren. Insbesondere hat sie dafür zu sorgen, dass die Nutzungsordnung in den Räumen der Schule, in denen eine Nutzung des Internets möglich ist, angebracht wird. Folgerichtig ist die Nutzungsordnung auch an dem Ort, an dem Bekanntmachungen der Schule üblicherweise erfolgen, anzubringen.

Die Schulleitung hat die Einhaltung der Nutzungsordnung stichprobenartig zu überprüfen. Die Schulleitung ist ferner dafür verantwortlich, dass bei einer Nutzung des Internets im Unterricht und außerhalb des Unterrichts zu unterrichtlichen Zwecken eine ausreichende Aufsicht sichergestellt ist. Sie hat diesbezügliche organisatorische Maßnahmen zu treffen. Des Weiteren ist die Schulleitung dafür verantwortlich, über den Einsatz technischer Vorkehrungen zu entscheiden.

Die Schulleitung trägt die Verantwortung für die Schulhomepage.

 2. Verantwortlichkeit des Systembetreuers

Der Systembetreuer hat in Abstimmung mit dem Lehrerkollegium, der Schulleitung und dem Sachaufwandsträger über die Gestaltung und Nutzung der schulischen IT-Infrastruktur zu entscheiden und regelt dazu die Details und überprüft die Umsetzung:

Zu seinen Aufgaben gehören:

- Nutzung der schulischen IT-Infrastruktur (Zugang mit oder ohne individuelle Authentifizierung,   

  klassenbezogener Zugang, platzbezogener Zugang),

- Nutzung persönlicher mobiler Endgeräte und Datenspeicher (beispielsweise USB-Sticks) im

  Schulnetz,

- Technische Vorkehrungen zur Absicherung des Internetzugangs (wie etwa Firewallregeln,

  Webfilter, Protokollierung).


3. Verantwortlichkeit des Webmasters  

Der Webmaster hat in Abstimmung mit dem Lehrerkollegium, der Schulleitung und gegebenenfalls weiteren Vertretern der Schulgemeinschaft über die Gestaltung und den Inhalt des schulischen Webauftritts zu entscheiden. Er regelt dazu die Details und überprüft die Umsetzung.

Zu seinen Aufgaben gehören:

- Auswahl eines geeigneten Webhosters in Abstimmung mit dem Sachaufwandsträger,

- Vergabe von Berechtigungen zur Veröffentlichung auf der schulischen Homepage,

- Überprüfung der datenschutzrechtlichen Vorgaben, insbesondere bei der Veröffentlichung

   persönlicher Daten und Fotos,

- Regelmäßige Überprüfung der Inhalte der schulischen Webseiten.

 

4. Verantwortlichkeit der Lehrkräfte

Die Lehrkräfte sind für die Beaufsichtigung der Schülerinnen und Schüler bei der Nutzung der EDV-Einrichtung und des Internets im Unterricht und außerhalb des Unterrichts zu unterrichtlichen Zwecken verantwortlich.

 
5. Verantwortlichkeit der aufsichtführenden Personen

Die aufsichtführenden Personen haben auf die Einhaltung der Nutzungsordnungen durch die Schülerinnen und Schüler hinzuwirken.


6. Verantwortlichkeit der Nutzerinnen und Nutzer

Die Schülerinnen und Schüler haben das Internet verantwortungsbewusst zu nutzen. Sie dürfen bei der Nutzung der EDV-Einrichtung und des Internets nicht gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen. Sie haben die Regelungen der Nutzungsordnung einzuhalten.


Schlussvorschriften

Diese Nutzungsordnung ist Bestandteil der jeweils gültigen Hausordnung und tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe durch Aushang in der Schule in Kraft. Einmal zu jedem Schuljahresbeginn findet eine Nutzerbelehrung statt. Nutzer, die unbefugt Software von den Arbeitsstationen oder aus dem Netz kopieren oder verbotene Inhalte nutzen, können strafrechtlich sowie zivilrechtlich belangt werden. Zuwiderhandlungen gegen diese Nutzungsordnung können neben dem Entzug der Nutzungsberechtigung („Computerverbot“) schulordnungsrechtliche Maßnahmen zur Folge haben.